Über mich

Ich bin 1997 in Herford geboren und habe im September 2019 die Zertifizierung zur Sexualpädagogin erhalten. Durch den Lehrgang, den ich neben dem Studium der Erziehungswissenschaft absolviert habe, habe ich meine Niesche in der Sexualpädagogik gefunden und möchte mich in dem Bereich beruflich entfalten. Meine nächsten Ziele sind neben dem GSP-Siegel mich fachlich und methodisch kontinuierlich fort- und weiterzubilden.

Arbeitsschwerpunkte:

  • Jugend und Sexualität
  • Medien
  • Pornografie
  • Vielfalt der Beziehung- und Lebensformen
  • Geschlechterdifferenzen / Gender Studies
  • Fort- und Weiterbildung (Multiplikator*innenschulung, Erwachsenenbildung)
  • Sexualaufklärung
  • Sexuelle Gewalt

Was macht ein*e Sexualpädagog*in

Ein*e Sexualpädagog*in ist im (Sozial-)pädagogischen und bildenden Bereich tätig und vermittelt sexuelle Bildung. Den meisten wird sexuelle Bildung als Sexualaufklärung, meist im schulischen Kontext, bekannt sein. Er*sie bietet Veranstaltungen zu sexualitätsbezogenen Themen für unterschiedliche Zielgruppen an und ist in der Lage jeweils altersgerecht und sensibel über Sexualität zu sprechen. Außerdem bespricht ein*e Sexualpädagog*in mit einzelnen Adressat*innen über sexualitätsbezogene Fragen und begleitet Einzelne auf den Weg zur sexuellen Selbstbestimmung. Dies meint die Befähigung eigene Entscheidungen treffen zu können und sich im Handeln mit sexualitätsbezogenen Themen sicher zu fühlen. Sexualpädagog*innen sind an unterschiedlichen pädagogischen Settings tätig z.B. freiberuflich, in einer Beratungsstelle oder in Institutionen der Sozialen Arbeit. Dennoch ist nicht jede*r Pädagog*in, der*die Sexualaufklärung betreibt, ein*e qualifizierte*r Sexualpädagog*in. Zur Qualifizierung wird eine Weiterbildung absolviert, beispielsweise beim Institut für Sexualpädagogik oder bei weiteren Anbieter*innen.

Gibt es einen Unterschied zwischen Sexualpädagog*in und Sexualtherapeut*in?

Vielen ist die Berufsbezeichnung „Sexualtherapeut*in“ bekannter und häufiger wird der*die Sexualpädagog*in mit dieser verwechselt. Adressat*innen, die Unterstützung bei sexualitätsbezogenen Fragen oder Herausforderungen benötigen, sind sich in vielen Fällen unsicher, ob eine sexualpädagogische oder eine sexualtherapeutische Unterstützung für die Lösung sinnvoll ist. Im folgenden habe ich versucht, die gröbsten Unterschiede zum näheren Verständnis zusammen zu fassen. Gerne können wir ein Gespräch vereinbaren, indem ich eine Einschätzung gebe, welche Maßnahme zur Problemlösung zielführender ist. Wer Schwierigkeiten hat über Sexualität zu sprechen oder weitere Vorbereitungen auf eine Sexualtherapie wünscht, für den*die wäre mein individuelles Mentoring die richtige Wahl.

 

Informationen zum Berufsbild des*der Sexualtherapeut*in unter: https://www.akademie-sexualtherapie.de/blog/berufsziel-sexualtherapeut/ & https://www.gofeminin.de/leidenschaft/die-sexualtherapie-s795600.html

Meine Arbeitsphilosophie

In meiner Arbeit richte ich mich nach vier Leitprinzipien:

Individualität
Jeder Mensch ist individuell. So hat jede*r seine ganz eigenen Berührungspunkte und Erfahrungen mit dem Thema Sexualität. Dazu gehört auch das Erkennen und Wahren der eigenen Grenzen. Ich nehme jeden Menschen und seine individuelle Persönlichkeit mit einer wertschätzenden Haltung wahr. Mein Ziel ist es, dass er*sie selbstbestimmt seine*ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen erkennt und kommunizieren kann, sodass eine einvernehmliche Sexualität ermöglicht wird. Rücksicht und die Orientierung an den individuellen Wünschen und Bedürfnissen sind für mich selbstverständlich.

Hilfe zur Selbsthilfe
Das Hauptziel meiner Arbeit liegt darin, meinen Adressat*innen Handlungssicherheit zu vermitteln. Dabei arbeite ich ressourcenorientiert und nah am Menschen.
Deine Handlungsbedarfe stehen für mich im Fokus. Deshalb möchte ich dich einladen, dir neue Perspektiven zu ermöglichen und Wissen und Methoden an die Hand zu geben, durch die du deine Herausforderungen meistern kannst.

Offenheit für Vielfalt
Ich persönlich schätze die Vielfalt, die die Sexualität bietet sehr und setze mich für eine Gesellschaft ein, in der es jedem*jeder möglich ist, in einem einvernehmlichen Rahmen seine*ihre Sexualität zu entfalten und zu offen zu leben. Dazu gehört für mich auch die Gleichberechtigung aller Geschlechter und sexueller Orientierungen. Vielfältig gelebter Sexualität begegne ich außerdem mit einer großen Neugier und freue mich, Neues kennen zu lernen.

Transparenz
Die Kenntnis meiner fachlichen und beruflichen Grenzen ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. Mein Ziel ist, dich auf deinen Weg weiter zu bringen. Deshalb lege ich einen großen Wert auf eine ausführliche und transparente Anliegen- und Auftragsklärung. Wenn ich den Eindruck habe, dass meine Kompetenzen bei deinem Anliegen an ihre Grenzen geraten, kommuniziere ich dir dies offen und unterstütze dich gerne dabei alternative Maßnahmen und Lösungsoptionen zu finden.

Qualifikationen

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